4. Juni 2018

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Irgendwann werd ich mal …

Eröffnungsfeier! Am 1. Juni wurde mit unzähligen Gästen der umgestaltete Renftplatz in Leipzig eröffnet. Die Leipziger Volkszeitung berichtet: „Es ist eine Oase für Sport und Spiel geworden. Eingerahmt von riesigen Lindenbäumen finden sich unter anderem ein Fußballfeld, eine Minirampe, eine Basketballanlage, Kletterfelsen, zwei Tischtennisplatten und etliche Sitzgelegenheiten.“ Auf über 4000 m2 Fläche entstand, neben einem neuen Eingangsvorplatz für das Gymnasium, eine Sport- und Spielstätte, die am Vormittag als Schulhof und am Nachmittag allen Bewohnern des Stadtteils zur Verfügung steht. In Beton eingravierte Zeilen erinnern an Liedtexte der namensgebenden Rockgruppe „Renft“ aus Leipzig.

mehr Umgestaltung Renftplatz

29. Januar 2018

Bild: Mehr Boden für Wohnen
Mehr Boden für Wohnen

Für eine sozial gerechte Wohnraumversorgung werden preiswerte Grundstücke benötigt. Schon heute kann der Grundstückspreis an manchen Orten aber bis zu 50% der Gesamtbaukosten betragen. Die Wohnungsfrage wird daher zunehmend zu einer Bodenfrage. Vor diesem Hintergrund müssen die wenigen noch verfügbaren Flächen der öffentlichen Hand mit besonderer, strategischer Weitsicht entwickelt werden. Der Bund könnte dabei eine Vorreiterrolle einnehmen. Indem er seine für den Wohnungsbau geeignete Flächen nicht mehr verkauft, sondern nach Erbbaurecht und vorwiegend an gemeinwohlorientierte Bauherrn vergibt, könnte er seine Liegenschaften dauerhaft für bezahlbaren Wohnraum sichern – und damit ein Zeichen setzen, für Länder und Kommunen.

Frauke Burgdorff, Jochen Lang und Stefan Rettich sprechen sich für die Einrichtung einer Bodenstiftung des Bundes aus, die diese Ziele verfolgt.

pdf Positionspapier

3. Januar 2018

Bild: Schwarzer Filter, leuchtende post-its
Schwarzer Filter, leuchtende post-its
Fertig! Am „Postblock“ im Herzen Berlins, in unmittelbarer Nähe von Checkpoint Charly, Finanzministerium und ehemaligem kaiserlichem Reichspostamt – dem heutigen Kommunikationsmuseum – entstand ein Freiraumprojekt, das die Schönheit und Möglichkeiten einer temporären Brache sichtbar machen will.

Die vielfältigen temporären Nutzungen und fliegenden Bauten werden als „Monumente des Alltags“ interpretiert, ergänzt und an den Rändern des Postblocks neu geordnet. Das geschieht mittels Übertragung einer profanen Alltagstechnik: mit post-its, die dreidimensional vor einem „schwarzen Filter“ aus Basaltschotter, Asphalt und Streckmetall zum Leuchten gebracht werden.

mehr Post it! − Postblock, Berlin-Mitte

2. Januar 2018

Bild: Hochhauskonzepte aus Deutschland und der Welt
Hochhauskonzepte aus Deutschland und der Welt

Das Fachgebiet Städtebau der Universität Kassel hat im SoSe 2017 Hochhauskonzepte aus Deutschland und der Welt vergleichend untersucht. Auszüge daraus wurden in der Bauwelt 19/2017 publiziert, die sich der Frage nach der Renaissance des Wohnhochhauses in Deutschland widmet.

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27. Oktober 2017

Bild: Phoenix aus der Asche
Phoenix aus der Asche
Der Wiederaufbau des Wohnhauses »Haus M« befindet sich in vollem Gange: Nach der Baufeldberäumung und dem Abriss der ursprünglichen Doppelhaushälfte aus den 1930er Jahren, glich das ehemals mit zahlreichen Sträuchern und Unkraut überwucherte Grundstück im Süden Leipzigs nur noch einer trostlosen Wüsten­landschaft. Anstelle der zuvor 75m² großen Haushälfte mit Garage und Werk­statt­anbau prangte nach dem Abriss lediglich noch die mächtige Brandwand des Nachbarn – für die Bauherren war kaum vorstellbar, dass dort in Kürze ihr neues Heim stehen soll.
Mittlerweile ist von dieser Situation nichts mehr zu sehen – wie Phoenix aus der Asche entsteht der Ersatzneubau und schmiegt sich passgenau an die nach­barliche Haushälfte. Die Konturen des Gebäudes sind bereits deutlich gezeichnet, die Maurerarbeiten werden in Kürze abgeschlossen. Mitte November erfolgt die Errichtung des Dachstuhls, womit der Rohbau noch pünktlich vor dem Winter fertig­gestellt sein wird.

Wir freuen uns auf ein rauschendes Richtfest!

10. Juli 2017

Bild: Nicht übertragbar
Nicht übertragbar

Eine Debatte über die documenta und die Kasseler Stadtentwicklung: Profitiert Kassel von der documenta, die alle fünf Jahre eine Art „Bestandsaufnahme“ besonderer Bauten und Orte präsentiert, die sich anschließend revitalisieren ließen? Im Bauwelt-Gespräch wird deutlich, dass die Ausstellung einzigartig ist, weil sie den Kuratoren Carte blanche gibt und die künstlerische Freiheit als höchstes Prinzip gelten lässt. Das stärkt die documenta, bedeutet aber auch: Auf eine in die Zukunft gerichtete Mithilfe bei der Planung kann Kassel nicht zählen. (Red. Bauwelt)

Philipp Oswalt und Stefan Rettich im Gespräch mit Christof Nolda und Annette Kulenkampff

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4. Juli 2017

Bild: Fertigstellung »Haus B+D«
Fertigstellung »Haus B+D«
Gute Nachrichten aus dem Leipziger Süd-Osten: Kürzlich konnte der Einfamilienhaus-Neubau »Haus B+D« fertiggestellt werden. Der Einzug erfolgte bereits zum Ende des letzten Jahres, nun wurden noch die verbliebenen witterungsabhängigen Arbeiten an der Fassadenverkleidung der Garage im Zusammenhang mit Teilen der Außenanlagen erledigt. Damit wurde das Entwurfskonzept zweier sich durch Materialwechsel klar voneinander abgrenzender, ineinander gesteckter Baukörper endlich erkennbar. Der Entwurf wird durch vier in Ihren Größen und Ihren Ausrichtungen variierende Terrassen komplettiert, die sich an die großflächigen Fassadenöffnungen der zentralen Wohnräume anlagern. Sie bieten künftig von morgens bis abends besonnte Außenräume, die den Wohnbereich mit dem umgebenden Grünraum verbinden. Sanfte Höhenstufungen zwischen den Terrassen, Wegeflächen und Vorbereichen zonieren die entstehenden Freiräume und schaffen einen selbstverständlichen Höhenausgleich zum Gelände.

30. Juni 2017

Bild: Baustart »Haus M«
Baustart »Haus M«
Mit dem Abriss der im Bestand vorhandenen Doppelhaushälfte wurde nun der Startschuss für den Neubau des Wohnhauses »Haus M« gegeben: Da sich das Gebäude für das Vorhaben als nicht mehr verwertbar herausstellte, wurde das ursprüngliche Wohnhaus aus den 1930er Jahren von der Nachbarhaushälfte getrennt und anschließend abgebrochen.

Damit kann in den kommenden Wochen der Wiederaufbau der deutlich vergrößerten neuen Haushälfte beginnen. Die Kubatur des Vorderhauses wird in etwas verbreiterter Form wieder hergestellt, um das kleinteilige Ensemblebild der Siedlung zu erhalten. Gartenseitig entsteht ein großzügiger, flacher und breitseitig verglaster Anbau mit eingeschnittener Terrasse. Ergänzt wird das Ensemble durch einen straßenseitigen Carport, der sich in Materialität und Kubatur den übrigen Gebäudeteilen unterordnet.

Die Fertigstellung des Neubaus ist für Mitte 2018 geplant.

31. Mai 2017

Bild: Hannover-Misburg: Anerkennung im konkurrierenden Entwurfsverfahren
Hannover-Misburg: Anerkennung im konkurrierenden Entwurfsverfahren

In dem Hannoverschen Neubaugebiet »Steinbruchsfeld« werden derzeit mehrere Bauvorhaben realisiert. Als Ausloberin des Verfahrens für das Grundstück Willy-Blume-Allee/Hans-Werner-Lampe-Weg fungierte die HOCHTIEF Infrastructure GmbH. Für das Wettbewerbsgebiet bestand die Aufgabe, ein Wohnungsbauprojekt mit einem Anteil an Nahversorgungseinrichtungen wie Einzelhandel, Büro, Gewerbe und Kita sowie einer Tiefgarage zu entwickeln, das als Quartierszentrum für das Neubaugebiet fungiert und in Passivhausbauweise errichtet wird.

Der Wettbewerbsarbeit von KARO wird eine Anerkennung zugesprochen: Drei durchsonnte »Misburger Höfe« – davon zwei grüne Wohnhöfe und ein städtisch geprägter steinerner Hof – geben Rhythmik, Takt und Räume vor, die das Wohnen und Arbeiten in einem Quartier mit knapp 70 vermietbaren Einheiten strukturieren.

mehr Wohnen, Handel und Gewerbe, Willi-Blume-Allee, Hannover Misburg

10. Februar 2017

Bild: Vollbremsung in letzter Sekunde
Vollbremsung in letzter Sekunde

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung einer Sonder-AfA für den Wohnungs- neubau ist im Juli auf Eis gelegt worden, weil sich die Koalitionspartner nicht über Nachbesserungen am Entwurf einigen konnten. Zum Glück, denn die vorgesehene pauschale Förderung hätte – wieder einmal – fatale städtebauliche Auswirkungen haben können.

Artikel von Stefan Rettich, erschienen in der Stadt.Bauwelt 35/2016

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