6. September 2018

Bild: »Haus M« fertig
»Haus M« fertig
Bietet Raum für sechs Personen: die neue Doppelhaushälfte mit pavillonartiger Erweiterung in den Garten. Ein erhöhter Wohnbereich im Zentrum des Hauses, viel Licht, schöne Raumfolgen und breite Terrassen sorgen für Großzügigkeit und eine angenehme Atmosphäre. Das Fassadenbild aus rauem Putz und Robinienholz unterstützt die gestalterische Einheit der Baukörper.

30. August 2018

Bild: Diese Promenade kann den Sonnenberg stärker machen
Diese Promenade kann den Sonnenberg stärker machen
Am 29. August 2018 hat der Chemnitzer Stadtrat einstimmig den städtebaulichen Entwurf für die Umgestaltung und Aufwertung der Reinhardtstraße bestätigt. Die mit der KARO*-Studie konzipierte Entwicklung soll im Rahmen künftiger Planungen und Förderkonzeptionen berücksichtigt werden. Das Konzept der „Sonnenberger Promenade“ sieht vor, einen Fitnesspfad als „grünen Faden“ durch die Stadträume zu führen, welcher die vielfältigen Energien des Stadtteils mit Reminiszenzen an den nahegelegenen Zeisigwald remixt.

4. Juni 2018

Bild: Irgendwann werd ich mal …
Irgendwann werd ich mal …

Eröffnungsfeier! Am 1. Juni wurde mit unzähligen Gästen der umgestaltete Renftplatz in Leipzig eröffnet. Die Leipziger Volkszeitung berichtet: „Es ist eine Oase für Sport und Spiel geworden. Eingerahmt von riesigen Lindenbäumen finden sich unter anderem ein Fußballfeld, eine Minirampe, eine Basketballanlage, Kletterfelsen, zwei Tischtennisplatten und etliche Sitzgelegenheiten.“ Auf über 4000 m2 Fläche entstand, neben einem neuen Eingangsvorplatz für das Gymnasium, eine Sport- und Spielstätte, die am Vormittag als Schulhof und am Nachmittag allen Bewohnern des Stadtteils zur Verfügung steht. In Beton eingravierte Zeilen erinnern an Liedtexte der namensgebenden Rockgruppe „Renft“ aus Leipzig.

mehr Umgestaltung Renftplatz

29. Januar 2018

Bild: Mehr Boden für Wohnen
Mehr Boden für Wohnen

Für eine sozial gerechte Wohnraumversorgung werden preiswerte Grundstücke benötigt. Schon heute kann der Grundstückspreis an manchen Orten aber bis zu 50% der Gesamtbaukosten betragen. Die Wohnungsfrage wird daher zunehmend zu einer Bodenfrage. Vor diesem Hintergrund müssen die wenigen noch verfügbaren Flächen der öffentlichen Hand mit besonderer, strategischer Weitsicht entwickelt werden. Der Bund könnte dabei eine Vorreiterrolle einnehmen. Indem er seine für den Wohnungsbau geeignete Flächen nicht mehr verkauft, sondern nach Erbbaurecht und vorwiegend an gemeinwohlorientierte Bauherrn vergibt, könnte er seine Liegenschaften dauerhaft für bezahlbaren Wohnraum sichern – und damit ein Zeichen setzen, für Länder und Kommunen.

Frauke Burgdorff, Jochen Lang und Stefan Rettich sprechen sich für die Einrichtung einer Bodenstiftung des Bundes aus, die diese Ziele verfolgt.

pdf Positionspapier

3. Januar 2018

Bild: Schwarzer Filter, leuchtende post-its
Schwarzer Filter, leuchtende post-its
Fertig! Am „Postblock“ im Herzen Berlins, in unmittelbarer Nähe von Checkpoint Charly, Finanzministerium und ehemaligem kaiserlichem Reichspostamt – dem heutigen Kommunikationsmuseum – entstand ein Freiraumprojekt, das die Schönheit und Möglichkeiten einer temporären Brache sichtbar machen will.

Die vielfältigen temporären Nutzungen und fliegenden Bauten werden als „Monumente des Alltags“ interpretiert, ergänzt und an den Rändern des Postblocks neu geordnet. Das geschieht mittels Übertragung einer profanen Alltagstechnik: mit post-its, die dreidimensional vor einem „schwarzen Filter“ aus Basaltschotter, Asphalt und Streckmetall zum Leuchten gebracht werden.

mehr Post it! − Postblock, Berlin-Mitte

2. Januar 2018

Bild: Hochhauskonzepte aus Deutschland und der Welt
Hochhauskonzepte aus Deutschland und der Welt

Das Fachgebiet Städtebau der Universität Kassel hat im SoSe 2017 Hochhauskonzepte aus Deutschland und der Welt vergleichend untersucht. Auszüge daraus wurden in der Bauwelt 19/2017 publiziert, die sich der Frage nach der Renaissance des Wohnhochhauses in Deutschland widmet.

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10. Juli 2017

Bild: Nicht übertragbar
Nicht übertragbar

Eine Debatte über die documenta und die Kasseler Stadtentwicklung: Profitiert Kassel von der documenta, die alle fünf Jahre eine Art „Bestandsaufnahme“ besonderer Bauten und Orte präsentiert, die sich anschließend revitalisieren ließen? Im Bauwelt-Gespräch wird deutlich, dass die Ausstellung einzigartig ist, weil sie den Kuratoren Carte blanche gibt und die künstlerische Freiheit als höchstes Prinzip gelten lässt. Das stärkt die documenta, bedeutet aber auch: Auf eine in die Zukunft gerichtete Mithilfe bei der Planung kann Kassel nicht zählen. (Red. Bauwelt)

Philipp Oswalt und Stefan Rettich im Gespräch mit Christof Nolda und Annette Kulenkampff

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4. Juli 2017

Bild: Fertigstellung »Haus B+D«
Fertigstellung »Haus B+D«
Gute Nachrichten aus dem Leipziger Süd-Osten: Kürzlich konnte der Einfamilienhaus-Neubau »Haus B+D« fertiggestellt werden. Der Einzug erfolgte bereits zum Ende des letzten Jahres, nun wurden noch die verbliebenen witterungsabhängigen Arbeiten an der Fassadenverkleidung der Garage im Zusammenhang mit Teilen der Außenanlagen erledigt. Damit wurde das Entwurfskonzept zweier sich durch Materialwechsel klar voneinander abgrenzender, ineinander gesteckter Baukörper endlich erkennbar. Der Entwurf wird durch vier in Ihren Größen und Ihren Ausrichtungen variierende Terrassen komplettiert, die sich an die großflächigen Fassadenöffnungen der zentralen Wohnräume anlagern. Sie bieten künftig von morgens bis abends besonnte Außenräume, die den Wohnbereich mit dem umgebenden Grünraum verbinden. Sanfte Höhenstufungen zwischen den Terrassen, Wegeflächen und Vorbereichen zonieren die entstehenden Freiräume und schaffen einen selbstverständlichen Höhenausgleich zum Gelände.

30. Juni 2017

Bild: Baustart »Haus M«
Baustart »Haus M«
Mit dem Abriss der im Bestand vorhandenen Doppelhaushälfte wurde nun der Startschuss für den Neubau des Wohnhauses »Haus M« gegeben: Da sich das Gebäude für das Vorhaben als nicht mehr verwertbar herausstellte, wurde das ursprüngliche Wohnhaus aus den 1930er Jahren von der Nachbarhaushälfte getrennt und anschließend abgebrochen.

Damit kann in den kommenden Wochen der Wiederaufbau der deutlich vergrößerten neuen Haushälfte beginnen. Die Kubatur des Vorderhauses wird in etwas verbreiterter Form wieder hergestellt, um das kleinteilige Ensemblebild der Siedlung zu erhalten. Gartenseitig entsteht ein großzügiger, flacher und breitseitig verglaster Anbau mit eingeschnittener Terrasse. Ergänzt wird das Ensemble durch einen straßenseitigen Carport, der sich in Materialität und Kubatur den übrigen Gebäudeteilen unterordnet.

Die Fertigstellung des Neubaus ist für Mitte 2018 geplant.

31. Mai 2017

Bild: Hannover-Misburg: Anerkennung im konkurrierenden Entwurfsverfahren
Hannover-Misburg: Anerkennung im konkurrierenden Entwurfsverfahren

In dem Hannoverschen Neubaugebiet »Steinbruchsfeld« werden derzeit mehrere Bauvorhaben realisiert. Als Ausloberin des Verfahrens für das Grundstück Willy-Blume-Allee/Hans-Werner-Lampe-Weg fungierte die HOCHTIEF Infrastructure GmbH. Für das Wettbewerbsgebiet bestand die Aufgabe, ein Wohnungsbauprojekt mit einem Anteil an Nahversorgungseinrichtungen wie Einzelhandel, Büro, Gewerbe und Kita sowie einer Tiefgarage zu entwickeln, das als Quartierszentrum für das Neubaugebiet fungiert und in Passivhausbauweise errichtet wird.

Der Wettbewerbsarbeit von KARO wird eine Anerkennung zugesprochen: Drei durchsonnte »Misburger Höfe« – davon zwei grüne Wohnhöfe und ein städtisch geprägter steinerner Hof – geben Rhythmik, Takt und Räume vor, die das Wohnen und Arbeiten in einem Quartier mit knapp 70 vermietbaren Einheiten strukturieren.

mehr Wohnen, Handel und Gewerbe, Willi-Blume-Allee, Hannover Misburg

10. Februar 2017

Bild: Vollbremsung in letzter Sekunde
Vollbremsung in letzter Sekunde

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung einer Sonder-AfA für den Wohnungs- neubau ist im Juli auf Eis gelegt worden, weil sich die Koalitionspartner nicht über Nachbesserungen am Entwurf einigen konnten. Zum Glück, denn die vorgesehene pauschale Förderung hätte – wieder einmal – fatale städtebauliche Auswirkungen haben können.

Artikel von Stefan Rettich, erschienen in der Stadt.Bauwelt 35/2016

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21. April 2016

Bild: Fertigstellung Haus R+F
Fertigstellung Haus R+F

Das durch KARO* umgebaute und erweiterte Reihenmittelhaus »Haus R+F« in Leipzig-Liebertwolkwitz konnte kürzlich fertiggestellt werden. Das Gebäude wurde im ehemals schmalen Hof, der sich zwischen den gartenseitigen Nachbaranbauten erstreckte, um einen großzügigen Wohn- und Kochbereich erweitert. Ein neuer Sanitär- und Rückzugsbereich wurde durch die funktionale Neuordnung des Erdgeschosses geschaffen. Mit der vollflächig zu öffnenden Verglasung und der vorgelagerten Terrasse entstehen zum Garten hin fließende Übergänge zwischen Innen- und Außenraum. Der Kamin, der sich gleichfalls über die Grenzen des Wohnraums hinweg nach außen erstreckt, unterstreicht diese verbindende Wirkung. Er sorgt damit nicht nur für wohlige Wärme im Haus, sondern auch für stimmungsvolles Ambiente bis hinaus in den Garten.

26. Januar 2016

Bild: Vom Krisenmodus zum Städtebau
Vom Krisenmodus zum Städtebau

Wie kommen wir aus dem Krisenmodus der Erstunterbringung von Geflüchteten zu einer sozialen Stadtentwicklung mit bezahlbarem Wohnraum – und was heißt das für Politiker, Stadtplaner und Architekten?

Elf Anmerkungen von Stefan Rettich.

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5. Oktober 2015

Bild: Wettbewerbsbeitrag von KARO* mit 2. Preis prämiert
Wettbewerbsbeitrag von KARO* mit 2. Preis prämiert

KARO* wur­de auch bei der vierten Staffel der »Mut zur Lücke« Wett­be­wer­be der Archi­tek­ten­kam­mer Sachsen-Anhalt prämiert. Das zu beplanende Grund­stück lie­gt inmitten der his­to­risch­en mittelalterlich geprägten Alt­stadt von Quedlinburg und zeigt sich als offene Brache in der ansonsten geschlossenen Straßensituation. Das entworfene Wohnhaus bildet die Ecke zwischen Schmale Straße und Dovestraße neu aus. Die Ecke wird durch zwei auf einem Sockel liegende, gegeneinander um 90° verdrehte Gebäudevolumnia mit Satteldach akzentuiert. Beide Bauvolumenen gliedern sich durch leichte Vor- und Rücksprünge in der Fassade zu Doppelhäusern und unternehmen dadurch den Versuch einer Adaption des baulichen Erbes. Adaption heißt hier, angemessen und in zeitgemäßer Ausdrucksweise auf Elemente, Charakter und Atmosphäre des Stadtdenkmals zu reagieren. Städtebauliche und bauliche Kleingliedrigkeit, Maßstäblichkeit und Materialität fügen sich auf neue Weise in den Kontext der baulichen Nachbarschaft. Historische Bezüge verbinden sich mit zeitgemäßem Wohnkomfort.

Das Konzept von KARO* wurde von der Jury mit einem 2. Preis ausgezeichnet.

 

1. Oktober 2015

Bild: WOHNEN IM PORTFOLIO – theorie+entwerfen N° 5+6 erschienen
WOHNEN IM PORTFOLIO – theorie+entwerfen N° 5+6 erschienen

Die neue Ausgabe von theorie+entwerfen befasst sich mit den Folgen der Wohnungsprivatisierung, die vor dem Hintergrund steigender Flüchtlingszahlen besonders problematisch erscheint. Seit 1999 wurden in Deutschland ca. 200.000 kommunale Wohnungen auf dem privaten Kapitalmarkt veräußert. Das Jahr 2006 nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein: „Seit der öffentlichen Diskussionen um den Totalverkauf der Dresdner Wohnungsbaugesellschaft (WOBA) und dem erfolgreichen Bürgerentscheid gegen die Privatisierung der Freiburger Wohnungsbestände (FSB) halten sich die Kommunen bei Verkäufen ihrer Bestände sehr zurück.“ (Held, BBSR 2011) Die Kritik bezog sich u.a. auf die Gewinnabschöpfung der Fondsgesellschaften durch Mehrfachverkäufe, die zwar im Zuge der Finanzmarktkrise unterbrochen wurden, in den letzten Jahren aber wieder gehäuft zu beobachten sind.

Verhandlungen mit den neuen, privaten Wohnungsmarktakteuren gestalten sich schwierig. Besonders betroffen sind die Kommunen in NRW, wo zusätzlich viele Werkswohnungen privatisiert wurden. Dort wurde 2014 ein neues Wohnungsaufsichtsgesetz (WAG) erlassen, um die Städte mit einem wirkungsvollen Instrument auszustatten.

Ein kritischer Blick zurück zeigt aber auch, dass in der Regel Wohnanlagen mit erheblichen baulichen und sozialen Defiziten ausgesondert wurden, in der Hoffnung der private Sektor werde die Mittel für eine Verbesserung der Situation aufbringen. Das war naiv, und so liegt die Wurzel des Problems meist in der individuellen Historie. – In Langzeitdiagrammen werden Fallstudien aus Berlin, Dortmund, Dresden, Köln und Münster gezeigt. Daneben werden das WAG in seinen Grundzügen sowie 6 Konzepte zum Umgang mit der „Grohner Düne“, einer stigmatisierten Wohnanlage in Bremen Nord, vorgestellt.

theorie + entwerfen N° 5/6 
ISBN 978-3-944140-02-5

Bestellungen unter: stefan.rettich@hs-bremen.de 
Preis: 14 € zzgl. 3€ Versand

pdf Auszug aus »theorie + entwerfen N°5/6«

22. September 2015

Bild: Gutachten für Großwohnsiedlung in Schwerin
Gutachten für Großwohnsiedlung in Schwerin

Neu Zippendorf, eine Großwohnsiedlung im Süden Schwerins, ist zu dicht bebaut und in der Wohnungsstruktur zu gleichförmig. Der Stadtumbau muss daher alternative Wohnmodelle mit weniger Dichte bieten. Zudem zieht das Zentrum mit dem größten Platz Schwerins zu wenig Menschen an. Es fehlt hier zwar an baulicher Dichte, der Umbau muss aber mit weniger Bauvolumen auskommen als bisher, denn der Bedarf an städtischen Funktionen und dichtem Geschosswohnungsbau ist gering. – Dies sind im Kern die Fragen und Probleme, mit denen sich das städtebauliche Gutachten von KARO* für das Zentrum von Neu Zippendorf auseinandersetzt.

15. Dezember 2014

Bild: KARO* gewinnt Planungswerkstatt ABX-Halle Heilbronn
KARO* gewinnt Planungswerkstatt ABX-Halle Heilbronn

Das Dreieck Neckarbogen wird 2019 das Areal der Bundesgartenschau (BUGA) in Heilbronn bilden. Begrenzt von Neckar, Neckarkanal und Bahngleisen, liegt es unweit des Stadtzentrums, nimmt jedoch eine Art Inselstatus ein. Die ABX-Halle, zurzeit als Lagerhalle genutzt, befindet sich am südlichen Ende des Geländes, weniger als 800 Meter vom Heilbronner Markt entfernt. Zur BUGA wird sie als zentrale Blumenhalle fungieren sowie räumliche Kulisse für das südliche Gartenschaugelände sein.

KARO* versteht das Gelände im Ganzen als eine Art Stadt auf Probe, das schritt- und probeweise in drei Phasen entwickelt wird – auf eine Weise, die das Areal sowohl vor, während als auch nach der BUGA zum unverzichtbaren Bestandteil der Stadt Heilbronn macht. Im Konzept von KARO* wird die Halle zur „Kulturpalette“, die erreichbar, sichtbar und nutzbar gemacht werden soll. In Vorbereitung des BUGA-Auftritts wird sie temporär für vielfältige und flexible Nutzungen vorbereitet und als experimentell bespielbare Bürgerhalle in das Bewusstsein der Stadt zurückgeführt.

Im Ergebnis der Planungswerkstatt wird KARO* vom Hochbauamt der Stadt Heilbronn mit dem Umbau der Halle beauftragt.

mehr Wettbewerb Umbau ABX-Halle

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