Quartiersentwicklung Rüsternbreite 2. Preis
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Stadtraum
Eine grüne Mitte, vom Gedanken aktiver Gemeinschaft getragen, bildet Zentrum und Identifikationsraum des Quartiers Rüsterngarten. Als „grüner Schlüssel“ bzw. parkartiger großmaßstäblicher Garten liefert dieser gemeinschaftlich nutzbare Freiraum die Initialzündung für die Reaktivierung des Quartiers: hier beginnen die Umgestaltung der Flächen sowie der Aufbau und die Stärkung von Nachbarschaften – sowohl ideell als auch praktisch. Die Wohnbaustrukturen des Bestands und des Neubaus werden über ein mehrschichtiges Hofprinzip bewusst und sinnfällig aufeinander bezogen und miteinander verwoben. Die Nachhaltigkeit beginnt mit der verantwortungsvollen Neunutzung des Bestands.
Das Quartier wird nach außen über einen starken städtebaulichen Rahmen gefasst.
Zum Norden und Westen hin entwickeln sich die Neubauten in aufgelöster vier- bis fünf-geschossiger Blockrandbebauung, welche Bestandsblöcke und neues Parkhaus integrieren. Nach Süden und Osten hin wird der Rahmen vorrangig durch Bestandsblöcke gebildet.
Die überwiegend ost-west-ausgerichteten Neubauten orientieren sich an der Orthogonalität des Bestands, weisen jedoch leichte geometrische Abweichungen auf, die individuelle attraktive Grundrisse und besondere Raumbildungen ermöglichen.
Zur Quartiersmitte hin sind die Höhen abgestaffelt. Höfe und Zeilen aus drei- bis zweiein-halbgeschossigen Reihen- bzw. Doppelhäusern bilden den Übergang zur freiräumlichen Mitte. Diese Mitte wird westlich durch die Rüsternpromenade erschlossen und östlich durch eine parallele Wegeachse in Richtung Stadtzentrum angebunden.
Baumalleen und Baumcluster unterstützen Raumbildung und Dramaturgie der Raumfolgen. Vielfältige Freiräume sorgen für die Diversität erlebbarer Freiflächen. Die Topografie der Mitte wird durch den Abenteuerberg im Südwesten und die Versickerungsmulde im Nordosten verstärkt.

Das Quartier wird nach außen über einen starken städtebaulichen Rahmen gefasst.
Zum Norden und Westen hin entwickeln sich die Neubauten in aufgelöster vier- bis fünf-geschossiger Blockrandbebauung, welche Bestandsblöcke und neues Parkhaus integrieren. Nach Süden und Osten hin wird der Rahmen vorrangig durch Bestandsblöcke gebildet.
Die überwiegend ost-west-ausgerichteten Neubauten orientieren sich an der Orthogonalität des Bestands, weisen jedoch leichte geometrische Abweichungen auf, die individuelle attraktive Grundrisse und besondere Raumbildungen ermöglichen. Zur Quartiersmitte hin sind die Höhen abgestaffelt. Höfe und Zeilen aus drei- bis zweiein-halbgeschossigen Reihen- bzw. Doppelhäusern bilden den Übergang zur freiräumlichen Mitte. Diese Mitte wird westlich durch die Rüstern-promenade erschlossen und östlich durch eine parallele Wegeachse in Richtung Stadtzentrum angebunden.
Baumalleen und Baumcluster unterstützen Raumbildung und Dramaturgie der Raumfolgen. Vielfältige Freiräume sorgen für die Diversität erlebbarer Freiflächen. Die Topografie der Mitte wird durch den Abenteuerberg im Südwesten und die Versickerungsmulde im Nordosten verstärkt.

Wegebeziehungen zu den benachbarten Quartieren werden grundsätzlich nicht verändert, jedoch in ihrer Funktionsfähigkeit gestärkt. Augenmerk erfahren vor allem die Eingänge zu den Quartieren, hier insbesondere die Zugänge „An der Rüsternbreite“. Sowohl der Haupteingang zum Quartier, der den Beginn der Promenade markiert, als auch der wichtige Eingang an der Einmündung Krähenbergstraße erfahren hohe gestalterische Aufmerksamkeit im Hinblick auf die Orientierung zur Stadtmitte Köthens hin.


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