15. Dezember 2014

Bild: KARO* gewinnt Planungswerkstatt ABX-Halle Heilbronn
KARO* gewinnt Planungswerkstatt ABX-Halle Heilbronn

Das Dreieck Neckarbogen wird 2019 das Areal der Bundesgartenschau (BUGA) in Heilbronn bilden. Begrenzt von Neckar, Neckarkanal und Bahngleisen, liegt es unweit des Stadtzentrums, nimmt jedoch eine Art Inselstatus ein. Die ABX-Halle, zurzeit als Lagerhalle genutzt, befindet sich am südlichen Ende des Geländes, weniger als 800 Meter vom Heilbronner Markt entfernt. Zur BUGA wird sie als zentrale Blumenhalle fungieren sowie räumliche Kulisse für das südliche Gartenschaugelände sein.

KARO* versteht das Gelände im Ganzen als eine Art Stadt auf Probe, das schritt- und probeweise in drei Phasen entwickelt wird – auf eine Weise, die das Areal sowohl vor, während als auch nach der BUGA zum unverzichtbaren Bestandteil der Stadt Heilbronn macht. Im Konzept von KARO* wird die Halle zur „Kulturpalette“, die erreichbar, sichtbar und nutzbar gemacht werden soll. In Vorbereitung des BUGA-Auftritts wird sie temporär für vielfältige und flexible Nutzungen vorbereitet und als experimentell bespielbare Bürgerhalle in das Bewusstsein der Stadt zurückgeführt.

Im Ergebnis der Planungswerkstatt wird KARO* vom Hochbauamt der Stadt Heilbronn mit dem Umbau der Halle beauftragt.

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10. Dezember 2014

Bild: Magistralenentwicklung Georg-Schumann-Straße – Eröffnung des Möckernschen Marktes am 17. Dezember
Magistralenentwicklung Georg-Schumann-Straße – Eröffnung des Möckernschen Marktes am 17. Dezember

Der Umbau des Möckernschen Marktes in Leipzig nach den Planungen von KARO* ist abgeschlossen.

Die Baumaßnahme erfolgte im Rahmen des Magistralenentwicklungs-Konzepts für die Georg-Schuman-Straße in Leipzig. Mit dem Konzept “Schumi-abc” ging KARO*  2010 als Sieger aus dem Wettbewerbsverfahren zur Revitalisierung der Magistrale hervor. Das Konzept sah vor vier Plätze entlang der Ausfallstraße umzugestalten, mit jeweils verschiedenen thematischen Nutzungen zu versehen und diese unter anderem mit imagebildenen Signets in Form von großvolumigen Worten zu verdeutlichen. Den Bereichen sollte damit eine neue Adresse und eigene Identität verliehen werden.

Die vier Plätze werden nun sukzessive umgebaut und zu Ausgangspunkten der weiteren Revitalisierung der Straße.

Am Möckernschen Markt entstanden Freiflächen mit qualitativ hochwertigen Aufenthaltszonen, einem gemischt genutzen Bereich für Verkehr, Markttreiben und andere Veranstaltungen, sowie neue Grünflächen.

Die feierliche Übergabe des Platzes findet am Mittwoch dem 17. Dezember ab 14:00 Uhr statt.

12. November 2014

Bild: Mehringplatz Berlin
Mehringplatz Berlin

Ein Kreis, ein Oktagon und ein Quadrat. – Der Mehringplatz war im Raumsystem der Großstadt Berlin ein ebenso wichtiger Knoten mit geometrischer Kontur, wie der Leipziger und der Pariser Platz. Mitte und Kreuzberg gehören mit diesen Plätzen wieder zu den zentralen Lagen der Stadt: Die Friedrichstraße ist neben den Linden und dem Ku´damm wichtigster Boulevard, der Pariser Platz beherbergt Botschaften und ist Anlaufpunkt für internationale Touristen, Potsdamer und Leipziger Platz sind Großbürostandorte. Nur der Mehringplatz ist bislang räumlich und programmatisch noch nicht wieder verortet. Er ist mehr Hof einer großen Nachbarschaft als städtischer Platz und löst das südliche Ende der Friedrichstraße in eine Stadtlandschaft auf, die nie fertig gestellt wurde. –

Aus dieser Situation soll der Platz wieder zurück in die Stadt geholt werden. Dies erfordert neben einer Aufwertung des öffentlichen Raums auch eine raumbildende Nachverdichtung. Mit den neuen Bauten und Aufstockungen kann eine bessere soziale Mischung durch neue Wohnungsangebote sowie eine funktionale Aufwertung des Gebiets gelingen. Den Eigentümern und der öffentlichen Hand kommt dabei eine besondere Verantwortung zu: Sie können und müssen die baulich-räumliche und funktionale Aufwertung so steuern, dass keine Verdrängung der bestehenden Mietverhältnisse erfolgt.

Das Gutachten für die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin wurde in Kooperation mit dem Landschaftsarchitekten Frank Kiessling und dem Verkehrsplaner Uwe Abraham erstellt.

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10. Oktober 2014

Bild: Gröpelingen freiräumen
Gröpelingen freiräumen

Das ehemalige Bremer Hafenquartier Gröpelingen befindet sich seit der Werftenkrise in einem anhaltenden Transformationsprozess. Die vielfältigen Potenziale des jungen und bunten Stadtteils werden in den kommenden Jahren mit einer umfassenden Stadtentwicklungsmaßnahme gestärkt und ausgebaut. Zum Auftakt hat KARO* im Auftrag des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr 18 Interventionen im öffentlichen Raum umgesetzt, die in enger Zusammenarbeit mit dem örtlichen Verein Kultur vor Ort konzipiert wurden. Gegliedert nach drei Projektfamilien wurde eine Serie entwickelt, die der Geometrie eines speziellen Tangram-Designs folgen. Neben einem Maxi-Schild für eine Hunde-Freie-Zone wurden unter anderem Insektenhotels, mobile Schulgärten, ein Wegeleitsystem auf Installationskästen der technischen Infrastruktur bis hin zu einem Riesendisplay mit 400 Glühbirnen umgesetzt, das auf wichtige Veranstaltungen im Viertel hinweist.

mehr Projekt freiräumen – neue Räume für Gröpelingen | www.groepelingen.de

 

17. September 2014

Bild: KARO* in der Ausstellung NEUE NEUE.
KARO* in der Ausstellung NEUE NEUE.

Rund 35 Architektinnen und Architekten, die in den letzten zwei Jahren in den BDA berufen wurden, stellen sich in der Ausstellung »NEUE NEUE. BDA-Berufungen 2013/2014« mit einem Ausschnitt ihres Werkes vor. – KARO* ist mit dem Projekt »Haus H« vertreten.

Die Ausstellung wurde am 13. September im Rahmen des 10. BDA-Tages im Lichthof der Leibniz Universität Hannover eröffnet.

Ab dem 15. September bis einschließlich 16. November sind die Modelle im Glashaus des Deutschen Architekturzentrums (Köpenicker Straße 48/49, 10179 Berlin) zu sehen.

mehr Projekt Haus H | www.bda-bund.de

14. März 2014

Bild: post it! – KARO* gewinnt Gutachterverfahren zum Postblock in Berlin-Mitte
post it! – KARO* gewinnt Gutachterverfahren zum Postblock in Berlin-Mitte

In Nachbarschaft von Checkpoint Charly, Finanzministerium und Martin-Gropius-Bau befindet sich der sogenannte Postblock. Das Areal verdankt seinen Namen dem Generalpostamt aus den 1870er Jahren an der Ecke Leipziger-/Mauerstraße, in dem sich heute das Kommunikationsmuseum befindet. Derzeit ist das Gebiet am ehemaligen Mauerstreifen typisches Berliner Brachland mit vielfältigen temporären Nutzungen und fliegenden Bauten. –

KARO* hat diese als „Monumente des Alltags“ interpretiert, die eine Botschaft übermitteln, und für die Neuordnung des Postblocks eine profane Alltagstechnik vorgeschlagen: post-it´s sind kleine gelbe Klebezettel, mit denen Nachrichten oder kurze Botschaften festgehalten werden. Diese Gebrauchstechnik ist Gestaltungsprinzip und Leitidee des Beitrags; sie verbindet Historie und das Gelb der namensgebenden Post mit den symbolisch überhöhten Pavillons an der Zimmerstraße. Als „posts“ dienen sowohl neue als auch bestehende Stadtmöbel und Zeichen. Den Hintergrund bildet ein Filter aus verschiedenen schwarzen Materialien. Dieser nahezu unsichtbare Rahmen schluckt Unwichtiges, wird zur Basis für das Potenzial des Heterogenen und die Berliner Realität: er bringt die gelben „posts“ zum Leuchten.

mehr Wettbewerb post it! – Post­block

13. Dezember 2013

Bild: 2. Preis für KITA-Entwurf in Leipzig
2. Preis für KITA-Entwurf in Leipzig

Die evangelisch–lutherische Versöhnungskirchgemeinde in Leipzig-Gohlis  möchte ihr Kindergartenangebot erweitern. Eine bestehende Einrichtung soll dafür um einen zweiten Standort in Gohlis ergänzt werden. Auf dem kirchlichen Grundstück Franz-Mehring-Straße/ Ecke Viertelsweg, auf dem auch der eindrucksvolle moderne Kirchbau der Gemeinde steht, soll ein Kindergarten mit insgesamt 108 Plätzen realisiert werden.

Der Entwurf von KARO* will ein achtsames und zeitgemäßes Pendant zum Gebäude der Versöhnungskirche entwickeln. Das Formen und Organisieren von Raumzusammenhängen geschieht in deutlicher Reverenz gegenüber dem denkmalgeschützten Bauwerk als einem der seltenen bedeutenden Kirchenbauten der klassischen Moderne Deutschlands.

Der Neubau vermittelt städtebaulich zwischen Kirche und angrenzender Wohnbebauung. Riegelartig erstreckt er sich in Ost-West-Richtung auf dem Grundstück, nimmt einerseits an seinen Stirnseiten mit seiner Kubatur Bezug auf die benachbarten Villen, andererseits in Ästhetik, Material und Formensprache Bezug zur Versöhnungskirche.

Die Gliederung des Baukörpers folgt zudem einer räumlichen Idee. Sie erlaubt eine städtebaulich-räumliche Struktur, die nicht nur dem Spiel der Kinder einen Raum gibt, sondern auch dem Gemeindeleben ganz praktischen Nutzen: die Volumina der Kindertagesstätte formen – gemeinsam mit der Rückwand der Kirche – einen zentralen Innenhof mit alten Eschen und Eichen. Dieser so genannte »Eschenhof« kann tagsüber von den Kindern genutzt werden und darüber hinaus, in Verbindung mit weiten Bereichen der Kindertagesstätte, für Veranstaltungen der Gemeinde.

 

10. Dezember 2013

Bild: Wettbewerbserfolg in Halle Heide-Süd
Wettbewerbserfolg in Halle Heide-Süd

Der städtebauliche Realisierungswettbewerb Heide-Süd in Halle/Saale ist entschieden. KARO* wurde mit einem von zwei 2. Preisen ausgezeichnet, ein 1. Preis wurde nicht vergeben.

Im Entwicklungsgebiet Heide-Süd soll in den kommenden Jahren auf der letzten noch brachliegenden Fläche, zwischen dem zentralen Stadtteilpark Grünes Dreieck und der Scharnhorststraße, Wohnungsbau realisiert werden. Aufgrund der exponierten Lage im Zentrum von Heide-Süd kommt der ca. 4,5 ha großen Fläche eine zentrale Bedeutung für das Entwicklungsgebiet Heide-Süd zu. Deshalb sollte im Rahmen des Wettbewerbs ein innovatives, städtebauliches Konzept erarbeitet werden.

Der Vorschlag von KARO* gliedert das »Neue Heideviertel« in sieben Baufelder. Dabei bilden zwei Baufelder die südliche bauliche Kante des Stadtteilparks Grünes Dreieck. Vier Baufelder sind jeweils als kleineres Quartier um ein zugehöriges Gemeinschaftsfeld, den Quartiershof, angelegt. Ein Baufeld – und zwar das am östlichen Rand – bietet ein Marktgebäude sowie einen Markt, der sich als Eingang zum neuen Viertel und zentraler Quartiersplatz darstellt.

Lage und Funktion der verschiedenen Baufelder bewirken bestimmte Gebäudetypologien und ‑höhen. Die Abfolge und räumliche Ordnung der Binnenquartiere gibt, in Verbindung mit klar und elementar wirkender Architektur und strukturierenden Freiraumelementen, dem »Neuen Heideviertel« das spezifische Gesicht.

11. Oktober 2013

Bild: Wettbewerbsbeitrag von KARO* mit 1. Preis prämiert
Wettbewerbsbeitrag von KARO* mit 1. Preis prämiert

KARO* wur­de bei der dritten Staffel der »Mut zur Lücke« Wett­be­wer­be der Archi­tek­ten­kam­mer Sachsen-Anhalt für ihr Kon­zept »Schaufenster zum Markt« mit einem 1. Preis prä­miert. Das zu beplanende Grund­stück lie­gt in der his­to­risch­en Alt­stadt von Bad Lauchstädt unmittelbar am Markt gegenüber dem Rathaus und bildet eine »klaffende« Lücke in der ansonsten geschlossenen Marktbebauung. Das entworfene Wohnhaus bildet folgerichtig die nordwestliche Ecke des Lauchstädter Markts neu aus. Gleichzeitig gibt es dem Weg zwischen Parkplatz „Lindenstraße“ und Markt bauliche Führung und Orientierung. Somit definiert das Haus in angemessener und zeitgemäßer Ausdrucksweise eine Platzwand und eine Wegbegrenzung. Der winkelförmige Baukörper mit Satteldach nimmt das ortstypische Motiv von Haupt- und Nebengebäude auf. Im Nordwesten entsteht ein Garten mit privatem und gemeinschaftlichem Teil. An der Goethestraße wird die Traufständigkeit der Nachbardächer fortgesetzt, am Verbindungsweg markiert eine Giebelwand die Zuwegung zum Markt, die wie ein Schnitt durch das Gebäude anmutet. Diese Wand trägt mit zurückhaltender Expressivität und einer konischen Ausformulierung im Erdgeschoss sowohl der Besonderheit der Zuwegung als auch der Anordnung des Eingangs an dieser Stelle Rechnung.

Alle eingereichten Wettbewerbsarbeiten werden vom 11. bis 25. Oktober 2013 in der Begegnungsstätte der Ortschaft Bad Lauchstädt, Querfurter Straße 10 (Schloss, ehemaliger Raum der Feuerwehr) ausgestellt.

mehr Wettbewerb Mehrfamilienhaus Goethestraße

19. August 2013

Bild: Die neue Wohnungsfrage – Neue Doppelausgabe von theorie + entwerfen erschienen
Die neue Wohnungsfrage – Neue Doppelausgabe von theorie + entwerfen erschienen

Deutschland steht vor einer neuen Wohnungsfrage: Die Menschen drängen aus den ländlichen Gebieten in die Großstädte und dort steigen die Mieten. Es fehlen rund 250.000 Wohnungen, aber was steht hinter dieser Entwicklung? – Die neue Ausgabe von theorie + entwerfen zeigt einen Überblick zur Geschichte des Sozialen Wohnungsbaus und analysiert die Hintergründe von Themen wie der regionalen Polarisierung, dem Verhältnis von Einwohner- und Haushalts­entwicklung oder dem Einfluss der Finanzkrise auf Mieten und Immobilienpreise. Auch Milieus und neue Lebensstilgruppen sowie deren Wechselwirkung mit Wohnlage und Wohnformen werden beleuchtet. – Hinter all dem steht eine qualitative Frage: Für wen und in welchen Lagen sollten die fehlenden Wohnungen heute eigentlich errichtet werden?

Der zweite Teil der Doppelausgabe interpretiert den Wohnungsmangel als Motor für die Aufwertung von marginalisierten Gebieten. – Anhand von 7 Quartierskonzepten für den Bremer Stadtteil Gröpelingen und 25 darauf aufbauenden, programmatischen Entwürfen, wird untersucht, wie die Zukunft dieses Stadtteils mit neuem Wohnungsbau positiv gestaltet werden kann. – Vom Migrationshäuschen über ein Bildungsdorf bis hin zur Neuinterpretation der Bauhütte als Quell eines neuen Sozialen Wohnungsbaus.

theorie + entwerfen N° 3/4
ISBN 978-3-944140-01-8

Bestellungen unter: stefan.rettich@hs-bremen.de
Preis: 14 € zzgl. 3€ Versand

pdf Auszug aus »theorie + entwerfen N°3/4«

1. August 2013

Bild: Masterplan Innenstadt Dessau – Nach 3-jähriger Planungszeit vom Stadtrat verabschiedet
Masterplan Innenstadt Dessau – Nach 3-jähriger Planungszeit vom Stadtrat verabschiedet

Die Stadt Dessau-Roßlau befindet sich seit Beginn der 1990er Jahre in einem starken ökonomischen und demografischen Strukturwandel. In Folge dieser Entwicklungen weist der innerstädtische Kernbereich starke Schrumpfungs­prozesse, mit Funktionsverlusten und hohen Leerständen auf.

Aufbauend auf stadträumlichen Betrachtungen und Analysen wurde der Masterplan Innenstadt Dessau als integriertes Planwerk mit offenem Prozess konzipiert, in den sowohl Akteure aus Politik und Verwaltung als auch privatwirtschaftliche und bürgerschaftliche Akteure einbezogen wurden.

Die Analyse zeigte einen polyzentrischen Kernbereich. In Analogie zu der polyzentrischen Struktur wurden unterschiedliche funktionale Schwerpunkte entwickelt, die durch strategische Maßnahmen gestärkt werden. Der Masterplan Innenstadt bildet jetzt auch die Grundlage für alle zukünftigen Investitionen in den Kernbereich der Stadt.

mehr Projekt Masterplan Innenstadt Dessau | www.dessau.de

20. Juli 2013

Bild: British Architects – Neue Doku von theorie + entwerfen erschienen
British Architects – Neue Doku von theorie + entwerfen erschienen

[...] Britische Architektur und Theorie leistete zum Ende des 19. Jahrhunderts einen wesentlichen Beitrag für den internationalen Diskurs. Nicht nur Ebenezer Howards Gartenstadt-Modell, auch die „arts and crafts“ Bewegung um den Architekten und Sozialreformer William Morris hatte großen internationalen Einfluss u.a. auf den Deutschen Werkbund. Dem Historismus und seinen industriellen Produktionsmethoden stellte Morris eine Rückbesinnung auf die Qualitäten des traditionellen Handwerks gegenüber und wollte dieses mit den neuen technischen Möglichkeiten verbinden. So bedeutend der Fokus auf das Handwerk war, so hemmend hat er sich auf die Entwicklung einer eigenständigen Moderne ausgewirkt. Unter den britischen Architekten sucht man vergebens nach einem Wegbereiter wie Peter Behrens, Hendrik Petrus Berlage oder Otto Wagner in anderen europäischen Ländern und findet wohl deshalb auch keine nachfolgenden Protagonisten wie  Gropius, Le Corbusier, van Doesburg oder Adolf Loos, die das Geschichtsbild der klassischen Moderne bis heute prägen: Die Briten haben die Moderne gründlich verschlafen! [...]

theorie + entwerfen – DOK N° 2
Bestellungen unter: stefan.rettich@hs-bremen.de
Preis: 17 € zzgl. 3€ Versand

pdf Editorial »British Architects«

19. Juni 2013

Bild: Lückenschluss in Dresden – Entwurf eines Mehrfamilienhauses für die Wohnungsgenossenschaft Johannstadt eG
Lückenschluss in Dresden – Entwurf eines Mehrfamilienhauses für die Wohnungsgenossenschaft Johannstadt eG

Die Dresdener Wohnungsgenossenschaft Johannstadt eG plant auf einem unbebauten Eckgrundstück im Stadtteil Striesen ein Mehrfamilienhaus zu errichten.

Der Entwurf von KARO* schließt als fünfgeschossiges Gebäude zuzüglich eines Penthouses das Quartier.  Die Plastizität des Baukörpers reagiert mit den Höhen von Sockel- und Traufbereich auf die Höhenentwicklung der unmittelbar benachbarten Häuser. Das Dachgeschoss ist entsprechend zurückgesetzt.

Gestaltung und Ausstrahlung des Hauses entwickeln sich aus der Wohnnutzung heraus. Die Ausrichtung der Hauptwohnbereiche wurden nach Süden bzw. Westen orientiert – mit jeweils sehr breiten Loggien, markiert durch aus der Fassade hervortretende Betonrahmen. Sie bieten gewissermaßen Deckung, einen individuellen Freiraum für jede Wohnung und vermitteln Geborgenheit. Jede Wohnung besitzt auf diese Weise ihren Rahmen, ihr Fenster zur Stadt. Auch die Zugänge zum Gebäude und die Eckeinheit erhalten so ihre räumliche Fassung.

 mehr Wettbewerb Mehrfamilienhaus Haydnstraße

5. Juni 2013

Bild: Kurzprosa von Antje Heuer in der Schweizer Literaturzeitschrift »entwürfe«
Kurzprosa von Antje Heuer in der Schweizer Literaturzeitschrift »entwürfe«

»… und ich bin ganz sicher, dass eines immer bleiben wird: das tiefe, fast archaische Bedürfnis, … eine Geschichte erzählt zu bekommen.«
(Martin Scorsese)

Beim 2. Literaturwettbewerb der in Zürich erscheinenden Zeitschrift »entwürfe« kommt die Kurzgeschichte von Antje Heuer aus über 800 Einsendungen in die Runde der letzten 9 und wird in der Ausgabe Nr. 74 veröffentlicht. Thema des Wettbewerbs war »Feierabend«, ein Phänomen, das Architekten in seiner Bedeutung von »Mußestunde am Abend« eher selten zuteil wird.

mehr www.entwuerfe.ch

15. März 2013

Bild: Mehrfamilienhäuser in Sichtweite zum Bauhaus Dessau
Mehrfamilienhäuser in Sichtweite zum Bauhaus Dessau

Die Wohnungsgenossenschaft Dessau eG plant zwei baufällige Wohngebäude durch Neubauten zu ersetzen.

Im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung sollten für die sich gegenüber liegenden Eckgrundstücke in unmittelbarer Nähe zum Bauhaus zwei zeitgenössische Mehrfamilienhäuser mit großzügigen barrierefreien Wohnungen verschiedener Größen entworfen werden.

Das vor­ge­schla­gene Kon­zept von KARO* arbeitet mit zwei leicht variierenden Häusern. Die Gebäude scheinen zwillingshaft miteinander verwandt und zeichnen sich durch subtile Differenzierung von Funktion und plastischer Gestalt aus. Vertikale und horizontale Staffelungungen der neu gebauten Kuben vermögen es, sowohl auf die Gegebenheiten der Baufluchten als auch auf die heterogene Höhenentwicklung im Quartier zu reagieren. Die Häuser sind in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet. Die Nordseiten weisen Lochfassaden und die Südseiten breite Loggien auf. Jede Wohnung besitzt ihre eigene Loggia bzw. ihre Dachterrasse. In der Erdgeschossebene befinden sich die zugehörigen Stellplätze für PKW, sowie sonstige Nebenräume, wodurch ein kostenaufwändiger Keller entfällt.

 mehr Wettbewerb Mehrfamilienhäuser Liebknechtstraße

30. Januar 2013

Bild: MAKING HEIMAT – Roma Home 2050
MAKING HEIMAT – Roma Home 2050

Roma Home befasst sich mit einem Zukunftsszenario zur Aufwertung eines Quartiers in Budapest, in dem die Gruppe der Roma mehr als 50% am Anteil der Anwohner ausmacht. Aufbauend auf einem Workshop im Deutschen Architektur Museum 2011, der durch die Goethe Institute Osteuropa initiiert wurde, hat KARO* gemeinsam mit der Budapester Újirány Group ein Konzept entwickelt, das auf der Kultur der Roma gründet und dem Quartier eine spezifische kulturelle Identität verleihen soll.

mehr Projekt MAKING HEIMAT | www.Goethe.de | www.ujirany.com

24. September 2012

Bild: Hannes-Meyer-Preis 2012 für das Lesezeichen Salbke
Hannes-Meyer-Preis 2012 für das Lesezeichen Salbke

Die Preis­­trä­ger des Hannes-Meyer-Preises 2012 wur­den am 14. September in Halle ge­kürt. Der vom BDA Sachsen-Anhalt ver­ge­bene Preis wurde 2012 zum zweiten mal aus­ge­lobt und gleich­rangig an zwei Pro­jekte ver­geben:

KARO* wur­de für sein Pro­­jekt »Lese­zeichen Salb­ke« aus­ge­­zeich­net, Nieto Sobejano Arquitectos S.L.P. für ihr Projekt »Museums­erweiterung Moritz­burg«.

Der Preis ist den Zielen an hohe gestalter­ische Qualität, bewussten Um­gang mit Ressourcen, Nach­haltig­keit, gesell­schaft­lichen Nutzen sowie soziale und kultur­elle Rele­vanz ver­pflichtet: »Das Lesezeichen Salbke [...] ist ein heraus­ragendes Pro­jekt, dass nicht nur für eine exzellente Gestal­tung steht, sondern in beson­derer Weise die Hal­tung und Arbeits­weisen des Archi­tekten und zeit­wei­ligen Bauhaus­direktors Hannes Meyer in die Gegen­wart über­trägt. In einem ganz­heit­lichen ­Archi­tektur­­verständnis­ um­fasst es nicht nur Fragen der räum­lichen und materi­ellen Gestal­tung, son­dern eben­so das soziale und öko­logische Poten­zial von Archi­tektur«, urteilte die Jury unter Vor­sitz von Bau­haus Direk­tor Prof. Philipp Oswalt.

Lese­zei­chen für Sal­bke ist ei­nes von 27 Mo­dell­vor­ha­ben im ExWost-Forsch­ungs­feld Inno­vation­en für familien- und alten­ge­rech­te Stadt­quar­tiere des BMVBS und des BBSR.

Alle nomi­nier­ten Arbei­ten sind noch bis zum 26. Oktober 2012 im MMZ – Mittel­deut­sches Multi­media­zent­rum, Mans­fel­der Straße 56 in Halle zu sehen.

mehr Projekt Lesezeichen Salbke | www.bbr.bund.de | www.bda-sachsen-anhalt.de/architekturpreis

31. August 2012

Bild: KARO* Partner Stefan Rettich für Chernikhov Preis 2012 nominiert
KARO* Partner Stefan Rettich für Chernikhov Preis 2012 nominiert

Der inter­nation­ale Preis für junge Archi­tek­ten unter 45 wird alle zwei Jahre von der in Moskau ansässi­gen Stif­tung ICIF verlie­hen, die nach dem sowjet­ischen Grafiker, Archi­tekten und Lehrer Iakov Chernikhov (1889-1951) benannt ist. Der Preis gehört zu den inter­national bedeu­tend­sten Aus­zeich­nungen für jüngere Archi­tek­ten und ist mit 50.000 Euro dotiert. Die Ent­schei­dung der Jury wird Ende Sep­tem­ber 2012 bekannt­ge­geben.

mehr www.icif.ru

10. Juli 2012

Bild: Demokratie als Modell – Beitrag von KARO* zum Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal
Demokratie als Modell – Beitrag von KARO* zum Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal

Authentisches Material des STASI Plattenbaus am Leipziger Promenadenring, ein bis heute sichtbares Zeichen des Unrechtsstaats, der durch die friedliche Revolution überwunden wurde, wird wiederverwendet und in neue Bezüge gestellt: Es entsteht daraus ein „Zimmer der Demokratie“, das jedermann zur Ausübung von demokratischen Rechten und – Praktiken offenstehen soll. In dieser Wiederverwendung und Umdeutung von Zeichen sowie in dem Angebot eines offenen, auf demokratischen Inhalten basierenden Aneignungsprozesses besteht die Kernaussage des Denkmals.

Weitere, bekannte Elemente, wie der Promenadenring, der Montagsritus oder die Parolen der Demonstranten, die für das kollektive Gedächtnis an den 9. Oktober stehen, werden genutzt, verfremdet und wieder zusammengesetzt. – In Form einer räumlichen Collage, die das Modell als Technik nutzt: Demokratie als Modell.

pdf Detailierte Projekterläuterung »Demokratie als Modell« mehr Wettbewerb Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal

26. Juni 2012

Bild: 2 Ecken von KARO* für Görlitzer Eckakademie
2 Ecken von KARO* für Görlitzer Eckakademie

Die Görlitzer Eck­aka­demie ist Teil des Pro­gramms „Ent­decke die Ecke“ mit dem das Görlitz Kompe­tenz­zen­trum für revitali­sieren­den Städte­bau von Prof. Jürg Sulzer und Alexa Bodammer (Projekt­leitung) neue Impulse für leer­stehende Eck­ge­bäude in der Görlitzer Innen­stadt setzen will. KARO* wurde als eines von 4 Büros aus­ge­wählt um frische Ideen für zwei Problem­fälle zu ent­wickeln. Heraus­ge­kommen sind ein Co-Working-Space und eine Kletter­ecke.

mehr www.goerlitz.de

25. Juni 2012

Bild: Neu: koopBLATT
Neu: koopBLATT

No2 Die Perspektive wechseln

Die aktu­elle Aus­gabe von koopBLATT– Magazin für in­te­grier­te Stadt­ent­wick­lung skizz­iert das Por­trät des Gemein­schafts­vor­habens »koopstadt« zum Zeit­punkt sei­ner Zwischen­bi­lanz. Erzählt wird von den Mög­lich­kei­ten, welche »eine andere Sicht« uns allen als Ak­teu­ren von Stadt er­öff­nen kann – vom Poten­zial des frem­den Blicks. Chef­redak­tion und Produk­tion des Maga­zins ver­ant­wor­tet KARO*, als Heraus­geber fun­gie­ren die drei Städte Bremen, Leipzig und Nürnberg.

»koopstadt« wurde 2007 als Pilot­pro­jekt zur Natio­nalen Stadt­ent­wick­lungs­poli­tik gestar­tet. Es bie­tet reale öffent­liche Orte, Treffen, gedank­liche Räume und ver­schie­dene Medien für eine struk­tu­rier­te fach­liche Aus­ein­ander­setz­ung zu Alltags­fragen von Stadt­ent­wick­lung. Die Pro­ta­go­nisten des Vor­habens sind Men­schen aus Ver­wal­tung, Politik, Wissen­schaft, Wirt­schaft und Be­wohner vor Ort.

Dabei geht es wesent­lich darum, die Sicht­weise zu wechs­eln, auf ver­schie­den­en Ebenen von Stadt­ent­wick­lung für eine andere Wahr­nehmung offen zu sein, zu kommu­ni­zie­ren und zu inter­agieren. Brauchen wir sol­che Pro­jekte? Wenn ja, welchen Nutzen haben sie und wie weit tra­gen sie? Wie kann ihre Not­wen­dig­keit und inno­vative Kraft gemessen und ge­zeigt wer­den?

Im Fokus der zwei­ten Maga­zin­aus­gabe ste­hen unter an­derem die prak­tische Nutz­ung des Spazier­gangs­formats für die Ar­beit an Leip­zigs Innen­stadt­kon­zept. Außer­dem zeich­nen wir den wechsel­sei­ti­gen Pro­zess des An­regens und Aus­tausch­ens von Ak­teuren aus Kultur- und Kreativ­wirt­schaft der drei Städte auf, die wie­der­um mit Zwischen­nutzungs­pro­jek­ten korres­pon­die­ren. Impress­ionen und Berichte er­hellen schlag­licht­artig, wie sich gesell­schaft­liche Ent­wick­lungen in den Pro­jek­ten der drei Städte ab­bilden, wie ihre Akteure damit um­gehen, das Ihre in den Pro­zess geben, sich im Aus­tausch orien­tieren und ver­ändern.

mehr www.koopstadt.de

30. Mai 2012

Bild: »Neuer Glanz und alte Patina« – Haus H ist Bau der Woche
»Neuer Glanz und alte Patina« – Haus H ist Bau der Woche

Pünkt­lich zur Fertig­stel­lung wird das »Haus H« bei www.german-architects.com vor­ge­stellt. Das auf­wändig sanier­te Be­stands­ge­bäude aus den 1930er Jahren wur­de mit zeit­ge­nöss­ischer Archi­tek­tur er­gänzt und auf diese Wei­se eine Ver­­schränk­­ung von Innen- und Außen­­raum zum groß­­zü­­gi­­gen offenen Wohn­­konti­­nuum ge­schaffen.

mehr Projekt Haus H | www.german-architects.com

20. April 2012

Bild: KREATIVE ZUKUNFT  Werkstatt zur Entwicklung des Leipziger Westens
KREATIVE ZUKUNFT Werkstatt zur Entwicklung des Leipziger Westens

Die Stadt Leip­zig, ver­tre­ten durch das Amt für Stadt­er­neu­er­ung und Wohn­ungs­bau­för­der­ung, führt im Rah­men des Pro­jek­tes Creative Cities am 20. und 21. April 2012 ein­en Work­shop zur nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung der Kul­tur- und Krea­tiv­wirt­schaft im Leip­ziger Westen durch. Das zen­tra­le An­lie­gen des Work­shops ist es, Ver­tre­ter­Innen der Be­reiche Poli­tik, Ver­walt­ung, Ak­teure der Kul­tur- und Krea­tiv­wirt­schaft, Kultur­trei­ben­de und Bür­ger­Innen ins Ge­spräch zu bring­en. In der ge­mein­samen Dis­kuss­ion von Kul­tur- und Krea­tiv­wirt­schaft mit der Stadt- und Stadt­teil­ent­wick­lung wer­den neue An­sätze für kon­kre­te Um­setzungs­schritte ent­wick­elt.

Die Werk­statt und eine be­glei­ten­de Raum­in­stalla­tion wur­de von KARO* in Ko­opera­tion mit Kerstin Faber konzi­piert.

Die ab­schlie­ßen­de Dis­kuss­ion am Samstag, dem 21. April 2012 ab 13.00 Uhr ist öffent­lich. Ort der Ver­an­stal­tung ist das Ta­pe­ten­werk, Halle C, Lützner Strasse 91 in Leipzig.

mehr www.leipziger-westen.de | Projekt KREATIVE ZUKUNFT – Werkstatt zur Entwicklung des Leipziger Westens

25. Februar 2012

Bild: KARO* im Feuilleton der WELT
KARO* im Feuilleton der WELT

DIE WELT wid­mete KARO* im Feuilleton ihrer Aus­gabe vom 30. Jan­uar 2012 ein um­fassen­des Büro­por­trait: »Reali­tät als Ressource« – Aus­ge­hend von dieser Max­ime skizz­iert die Re­dak­teurin Sarah Elsing an Hand von Bei­spie­len wie der Baum­woll­spinn­erei Leip­zig, der »Re­pub­lic of Harz« oder dem Kon­zept für eine Gelsen­kirch­ener Aus­fall­straße die prag­ma­tisch-kon­zep­tion­elle Ar­beits­weise des Büros.

pdf Artikel »Lebensgeister der Städte« mehr Projekt Baumwoll­spinnerei Halle 18 | Projekt Republic of Harz | Wettbe­werb Revitali­sierung der Boch­umer Straße

8. Dezember 2011

Bild: Wettbewerbsentwurf für Kindergartenneubau prämiert
Wettbewerbsentwurf für Kindergartenneubau prämiert

Der von der Evan­ge­lisch-Luther­ischen Marien­kirch­ge­meinde Leipzig-Stötteritz aus­ge­lobte Realisie­rungs­wett­be­werb zum Neu- und Umbau einer Kinder­tages­stätte ist ent­schie­den. KARO* wurde für seinen Ent­wurf »Eine Schiffs­reise« mit dem 3. Preis aus­ge­zeich­net.

»Eine archi­tek­to­nisch anspruchs­volle Skulp­tur, dabei je­doch gut nutz­bar und mit sehr kind­ge­rech­ter Er­schei­nung. [...] Die Archi­tektur zeigt klar ihren eigen­stän­digen Entwurfs­ge­danken und be­sticht durch eine kon­se­quente Ge­stal­tung bis ins De­tail«, urteilte die Jury.

»Die größte Kunst ist, den Kin­dern alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel zu machen«   Diesem Leit­motiv von John Locke fol­gend soll der skulp­tu­rale Bau mit seiner Holz­optik und den Bull­augen­fen­stern die Phan­ta­sie der Kinder be­flü­geln. Er er­innert an eine Arche, die schütz­end und gleich­zeitig zum Spielen an­re­gend die Kinder em­pfängt und auf eine große Reise mit­nimmt. Wie eine Haut über­decken die Holz­la­mellen die Front­fas­sade, das Dach, die Ter­rasse und die Rück­seite des Ge­bäu­des. Glas­ober­lichter durch­drin­gen diese Haut und geben dem Ge­bäude Au­gen, die den Blick nach au­ßen auf den Him­mel, die Bäu­me und auf die Um­ge­bung frei­geben.

mehr Wettbewerb Kindertagesstätte Marienkirchgemeinde

2. Dezember 2011

Bild: KARO* im MAXXI
KARO* im MAXXI

Am 30. Novem­ber wur­de im MAXXI – dem Nation­alen Mu­seum der Kün­ste des XXI. Jahr­hun­derts in Rom – die Aus­stel­lung RE-CYCLE. Strate­gies for Archi­tec­ture, City and Pla­net er­öff­net. Die von Pippo Ciorra kura­tier­te Schau zeigt 80 inter­nation­ale Posi­tion­en aus Archi­tek­tur, Stadt­pla­nung und Land­schafts­ge­stal­tung zum The­ma „Äs­the­tik der Nach­haltig­keit“. Prä­sen­tiert wer­den in der Aus­stel­lung neben zeit­ge­nös­sischen Pro­jek­ten wie der High Line in New York auch uto­pische Pro­jekte aus der jün­ger­en Ge­schich­te wie etwa von Super­studio. Mit da­bei ist auch ein Pro­jekt von KARO*.

Vernissage 30. November 2011
Ausstellung 1. Dezember 2011 bis 29. April 2012

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29. November 2011

Bild: Urban Quality Award 2011 – Besondere Anerkennung für KARO*
Urban Quality Award 2011 – Besondere Anerkennung für KARO*

Gefragt wur­de nach „städte­bau­lich­en Ant­wor­ten auf den dyna­mischen demo­gra­fischen Wan­del eben­so wie auf die Ver­än­der­ung im Wirt­schafts­sektor. Gesucht sind da­rü­ber hi­naus krea­tive Kon­zepte für die so­zial­en, öko­lo­gisch­en und öko­no­misch­en Her­aus­for­der­ung­en in der Stadt und in den Quar­tie­ren.“ – Von den 90 ein­ge­reich­ten Ar­bei­ten wur­den vier prä­miert, u.a. das Lese­zeichen Salb­ke, das mit einer be­son­deren An­er­ken­nung aus­ge­zeich­net wurde.

mehr www.urbanqualityaward.com | www.ingfinder.com | Projekt Lesezeichen Salbke

13. Oktober 2011

Bild: koopBLATT – Magazin für integrierte Stadtentwicklung erschienen
koopBLATT – Magazin für integrierte Stadtentwicklung erschienen

No1 Prinzip Governance

koopBLATT widmet sich dem All­tag in un­ser­en Städ­ten – der Normali­tät und Pra­xis von Stadt­ent­wick­lung. Den Stoff lie­fern die Pro­ta­go­nisten des Ge­mein­schafts­vor­ha­bens koopstadt, die sich seit vier Jah­ren dazu aus­tau­schen. »koopstadt – Stadt­ent­wick­lung Bremen, Leipzig, Nürnberg« ist ein Pilot­pro­jekt im Rah­men der »Nation­alen Stadt­ent­wick­lungs­politik« des Bun­des.

KARO* hat ein Kommu­nika­tions­kon­zept zum Gesamt­pro­zess ent­wickelt und zeich­net für Kon­zep­tion, Re­dak­tion und Pro­duk­tion des Ma­ga­zins ver­ant­wort­lich. Die In­halte des Ma­ga­zins wur­den in enger Zu­sam­men­ar­beit mit dem Leip­zi­ger Bü­ro für Ur­bane Pro­jekte erstellt. Als Her­aus­ge­ber fun­gie­ren die drei Städte Bremen, Leipzig und Nürnberg.

Im Mittel­punkt von Vor­haben und Maga­zin steht der kon­krete, gelebte Aus­tausch zwi­schen drei Städ­ten durch das Auf­ein­ander­treffen »authen­tischer Per­sonen« an »authen­tischen Orten«. Das kann als Ver­such der Steuer­ung von Govern­ance-Ansätzen ver­stan­den wer­den, als Aus­ein­ander­setzung mit Stadt­ent­wick­lung als Gemein­schafts­auf­gabe, bei der staat­liche, privat­wirt­schaft­liche und zivil­gesell­schaft­liche Akteure zusammen­wirken.

Prinzip Govern­ance ist bei der ersten Magazin­aus­gabe auch das Titel­thema, dem sich Berichte, Repor­tagen und Inter­views nähern. Es geht unter anderem um Nutzungs­kon­zepte und Koopera­tionen rund ums Was­ser, um Regional­ent­wick­lung und Einzel­handel sowie um Bildungs­land­schaften im Wachsen. Außerdem nach­zu­lesen: Inter­views mit Stadt­bau­rätin Elisabeth Merk, Stadt­planer Klaus Selle und Sozio­loge Thomas Olk.

koopBLATT ist erst­mals zum 5. Bundes­kon­gress der Nation­alen Stadt­ent­wicklungs­politik am 12./13. Oktober 2011 in Kassel erschienen. Unter www.koopstadt.de kann das Heft als pdf heruntergeladen werden.

mehr www.koopstadt.de

11. Oktober 2011

Bild: Neue Ruralität – Vortrag und Ausstellung von KARO* bei der Sächsischen Akademie der Künste
Neue Ruralität – Vortrag und Ausstellung von KARO* bei der Sächsischen Akademie der Künste

Die Sächs­ische Aka­demie der Kün­ste hat gemein­sam mit der Sächs­ischen Landes­stiftung Natur und Um­welt, dem Stadt­planungs­amt und der TU Dres­den eine Vor­trags- und Aus­stellungs­reihe mit dem Titel »Land­schafts­archi­tek­tur. Neue Posi­tionen« ini­tiiert. Die Reihe be­fasst sich mit Auf­ga­ben der Land­schafts­archi­tek­tur, die aus dem Klima­wandel und der Ver­än­der­ung der demo­graph­ischen und so­zial­en Struk­turen re­sul­tie­ren. Im Zen­trum des Vor­trags von Stefan Rettich mit dem Titel »Neue Ruralität« stehen ins­be­son­dere zwei Fragen: Was ist Zentrali­tät, und worin kön­nte ein neues Ver­hält­nis von Stadt und Land­schaft be­ste­hen? – Die flan­kie­re­nde Aus­stel­lung im Dresdner Block­haus zeigt jüngere Arbeiten und Pro­jekte von KARO*.

Vor­trag und Vernis­sage 10. Oktober 2011 im Block­haus Dresden
Aus­stellung 11. bis 31. Oktober 2011

mehr www.sadk.de

27. Juli 2011

Bild: Zwei Lücken in Wittenberg – Zwei Preise für KARO*
Zwei Lücken in Wittenberg – Zwei Preise für KARO*

KARO* wur­de bei den »Mut zur Lücke« Wett­be­wer­ben der Archi­tek­ten­kam­mer Sachsen-Anhalt gleich zwei­mal prä­miert. Beide Grund­stücke lie­gen in der his­to­risch­en Alt­stadt der Luther­stadt Witten­berg. Mit ei­nem 1. Preis wur­de das Kon­zept »Töpfer­ter­rasse« aus­ge­zeich­net. Die vier rück­ver­setz­ten Stadt­häu­ser über ei­nem Soc­kel in der eng­en Töp­fer­gas­se über­zeug­ten die Jury: »Mit dem ge­wähl­ten Kon­zept wird eine zeit­ge­mäße Lö­sung für das Bauen in einer klein­tei­ligen, his­to­risch­en Alt­stadt ge­fun­den, die Be­zug auf Ver­gang­en­es nimmt und eine attrak­tive Wohn­form an­bie­tet.«

Ein 4-ge­schoss­iges Wohn- und Ge­schäfts­haus in nächster Nähe zur Witten­ber­ger Schloss­kir­che wur­de mit dem 2. Preis aus­ge­zeich­net. Trotz ex­trem schma­lem Bau­feld von 4,5 m bietet der Neu­bau in der Schloss­straße alle Vor­teile eines Ein­fa­milien­hauses auf meh­rer­en Ebenen mitten im Zen­trum. Es ent­steht eine »zeit­ge­mäße neue Adresse, die sich wohl­tuend in die his­to­rische und zurück­hal­ten­de Nach­bar­be­bau­ung ein­fügt«, ur­teil­te die Jury. Die Prei­se wur­den von Sachsen-Anhalts Bau­min­is­ter Thomas Webel ver­lie­hen.

Zu sehen sind die Ent­würfe noch bis zum 15. August 2011 in der Bür­ger­hal­le des Alt­en Rat­hau­ses in der Luther­stadt Witten­berg.

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25. Juli 2011

Bild: Arch+ 203 mit Artikel von Regina Bittner, Wilfried Hackenbroich und Stefan Rettich erschienen
Arch+ 203 mit Artikel von Regina Bittner, Wilfried Hackenbroich und Stefan Rettich erschienen

Die Groß­sied­lung­en der 60er und 70er ste­hen im Zen­trum die­ser ARCH+ Aus­gabe. Sie sind Zeit­zeu­gen und zu­gleich die Pro­blem­kin­der ihrer Zeit. Sie doku­men­tie­ren die Hö­hen­flü­ge der Boom­jahre in Eu­ro­pa und die un­sanf­te Lan­dung in einer Wirk­lich­keit, sie doku­men­tie­ren ein­en Sieg und ein Schei­tern der Mo­der­ne. In vie­len früh­er­en Kolo­nial­staa­ten zeigt sich die Situ­ation heute an­ders: »Change, Change, Change!« – Mit dieser simp­len For­mel ver­ord­ne­te Staat­en­grün­der Lee Kuan Yew dem klei­nen Insel­staat Singa­pur einen ra­san­ten, bis heute un­ge­broch­en­en Mo­der­ni­sie­rungs­kurs. Er­staun­lich­er­wei­se dien­te Lee und sei­ner bis heu­te au­to­nom re­gie­ren­den Peoples Action Party (PAP) der so­zia­le Woh­nungs­bau als zen­tra­les Me­di­um für die Bil­dung ei­ner na­tiona­len Identi­tät und für die kon­ti­nu­ier­liche Stei­ge­rung des Le­bens­stan­dards.

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4. Juli 2011

Bild: Anerkennung beim Deutschen Architekturpreis 2011 für das Lesezeichen Salbke
Anerkennung beim Deutschen Architekturpreis 2011 für das Lesezeichen Salbke

Die Preis­trä­ger des Deut­schen Archi­tek­tur­prei­ses 2011 ste­hen fest. Der re­nom­mier­te und grö­ßte deut­sche Archi­tek­tur­preis wird 2011 erst­mals vom Bundes­bau­minis­teri­um, ver­tre­ten durch Bun­des­bau­minister Pe­ter Ram­sau­er, ge­mein­sam mit der Bun­des­archi­tek­ten­kam­mer ver­ge­ben. Aus­ge­zeich­net wur­den archi­tek­ton­ische und städ­te­bau­liche Pro­jek­te, die in den letz­ten fünf Jahren in Deutsch­land fertig ge­stellt wur­den. So­wohl Neu­bau­ten als auch Sa­nie­rung­en bzw. Um­bau­ten konn­ten ein­ge­reicht wer­den. KARO* wur­de für das Pro­jekt »Lese­zeichen Salb­ke« mit einer An­er­kenn­ung aus­ge­zeich­net.

Die feier­liche Preis­ver­leih­ung durch Bun­des­bau­minister Peter Ram­sauer fin­det am 13. Ok­tober 2011 im Al­ber­ti­num in Dres­den statt.

Lese­zei­chen für Sal­bke ist ei­nes von 27 Mo­dell­vor­ha­ben im ExWost-Forsch­ungs­feld Inno­vation­en für familien- und alten­ge­rech­te Stadt­quar­tiere des BMVBS und des BBSR.

mehr Projekt Lesezeichen Salbke | www.bmvbs.de | www.bbr.bund.de

27. Juni 2011

Bild: WANDERBAUSTELLE – »Wie stadtgerecht ist verkehrsgerecht?«
WANDERBAUSTELLE – »Wie stadtgerecht ist verkehrsgerecht?«

»Den Ver­kehrs­raum als Teil des öf­fent­lichen Raums zu be­grei­fen (…) muss das Ziel zeit­ge­nös­sischer Bau­kul­tur bei der Wei­ter­ent­wick­lung von Ver­kehrs­infra­struk­tur sein.«

Im Rah­men der Ver­an­stal­tung BAUKULTUR_VOR_ORT der Bun­des­stif­tung Bau­kul­tur ins­zen­ier­te KARO* in Koopera­tion mit Kerstin Faber und Stu­den­ten der Schau­spiel­schule Hans-Otto eine künst­ler­ische Inter­ven­tion im öffent­lichen Raum von Leip­zig: Eine mensch­liche Wan­der­bau­stelle mit spe­zi­fi­schem Dress-Code und be­kann­ten Acces­soires aus dem Re­per­toire des öffent­lich­en Raums stel­lte für ei­nen Tag die Vor­fahrt des Ver­kehrs­raums in Fra­ge. Der be­kann­te Rot-Weiß-Zei­chen­code von Bau­stellen wur­de für ei­nen Tag zweck­ent­frem­det. Tem­po­räre Öffent­lich­keiten zeig­ten für we­nige Augen­blicke, was dauer­haft mög­lich wäre. Die Wander­bau­stelle half Kin­dern, Al­ten und Hilfs­be­dürf­tigen über die Straße, sie be­setz­te Ver­kehrs­in­seln, klau­te der Stra­ße Raum für die Er­wei­ter­ung eines Geh­wegs zum line­aren Platz oder rea­gier­te auf Zu­ruf, wie bei ei­nem Wunsch­kon­zert des Öffent­lichen Raums.

15. April 2011

Bild: STADT-RÄUME – Europäischer Preis für öffentlichen Raum
STADT-RÄUME – Europäischer Preis für öffentlichen Raum

Im Jahr 2000 hat das Cen­tre of Con­tem­porary Cul­ture of Bar­ce­lona (CCCB) den Euro­pä­isch­en Preis für öf­fent­lich­en Raum ins Le­ben ge­ru­fen, der alle zwei Jahre ver­ge­ben wird und sich der An­er­ken­nung, Ver­tei­di­gung und För­der­ung des öf­fent­lich­en, ur­ba­nen Rau­mes wid­met. »STADT-RÄUME« zeigt die aus­ge­zeich­net­en Pro­jek­te 2010 – Le­se­zei­chen Sal­bke und die Oper in Os­lo von Sno­hetta – ge­mein­sam mit allen 303 ein­ge­reich­ten Pro­jek­ten. Zu­dem ist eine Aus­wahl aus den fünf ver­gang­en­en Edi­tion­en des Prei­ses (2000– 2008) zu sehen. Die Aus­stel­lung wur­de vom CCCB kon­zi­piert, vom Deutsch­en Archi­tek­tur­mu­se­um für Frank­furt adap­tiert und um ein Ka­pi­tel über Frank­fur­ter Plät­ze er­wei­tert.

Eröffnung Fr, 15. April 2011, 19:00 / Ausstellung 16. April bis 3. Juli 2011, 1.OG

mehr Projekt Lesezeichen Salbke | www.dam-online.de | publicspace.org

10. April 2011

Bild: Neues Bauhaus Magazin – mit Insert von Regina Bittner, Wilfried Hackenbroich und Stefan Rettich
Neues Bauhaus Magazin – mit Insert von Regina Bittner, Wilfried Hackenbroich und Stefan Rettich

Als im De­zem­ber 1926 das Bau­haus Ge­bäu­de in Des­sau er­öff­net wur­de, er­schien zum er­sten Mal die Zeit­schrift bau­haus. Sie be­rich­te­te vier­tel­jähr­lich über das Dess­auer Ge­sche­hen und Ten­den­zen der Mo­der­ne. Jetzt, nach über 80 Jah­ren wurde die Zeit­schrift vom Bau­haus Di­rek­tor Philipp Os­walt neu auf­ge­legt – mit dem In­sert Uni­ver­ci­ties: Das Bau­haus Kol­leg XI war auf den Spu­ren des mo­der­nen Uni­ver­si­täts-Cam­pus unter­wegs. Wie Bil­dung Städ­te formt und was wir da­raus für die Bil­dungs­stadt der Zu­kunft ler­nen kön­nen, das ha­ben Re­gina Bit­tner, Wil­fried Hacken­broich und Ste­fan Ret­tich ge­mein­sam mit den Bau­haus Kol­le­giaten he­raus­ge­fun­den.

mehr www.bauhaus-dessau.de

8. April 2011

Bild: David gegen Goliath – KARO* bei aspekte im ZDF und bei der Deutschen Welle
David gegen Goliath – KARO* bei aspekte im ZDF und bei der Deutschen Welle

„Ja man liebt die­se Da­vid ge­gen Go­li­ath Ge­schich­ten, zum Bei­spiel die aller­neu­ste aus der luf­ti­gen Welt der Star-Archi­tek­ten, wo sich der Protz­turm Burj Kha­li­fa in Du­bai oder das hin­ter­sin­nige Häuser­ge­schach­tel von Her­zog & deMeu­ron ge­schla­gen ge­ben muss­ten – ge­gen ein zar­tes Bau­werk im Mag­de­bur­ger Orts­teil Salb­ke … Die klei­ne Frei­luft­bib­lio­thek er­gat­ter­te den re­nom­mier­ten Preis des Brit­ischen De­sign Mu­se­ums (…)“ Auch die Deut­sche Wel­le zeigt einen Bei­trag über die Ar­beit von KARO*. In dem Bü­ro-Por­trait wer­den unter an­de­rem die Re­vi­ta­li­sie­rung der Halle 18 auf dem Leip­ziger Spin­nerei Ge­län­de vor­ge­stellt, mit Atel­iers von Künst­lern der Leip­zi­ger Schule, einem Ju­gend-Thea­ter und ei­nem Loft auf dem Dach für den Ga­ler­ist­en Ju­dy Lüb­ke.

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15. März 2011

Bild: Brit Insurance Design Award für das Lesezeichen
Brit Insurance Design Award für das Lesezeichen

Das De­si­gn Mu­se­um Lon­don hat die Ka­te­go­rie-Ge­win­ner des Brit In­sur­ance De­sign Award be­kannt ge­ge­ben. Die Open-Air-Library in Mag­de­burg kon­nte die Ka­te­go­rie Archi­tek­tur für sich ent­schei­den.

Stephen Bay­ley chair of the 2011 jury comm­en­ted »Thought-pro­vo­king cre­ative re-use which ener­gises a tired cor­ner of an exhaus­ted ci­ty. Cheap, flex­ible and digni­fied, the Mag­de­burg li­bra­ry pre­su­mes ci­ti­zens are in­telli­gent, in­ter­est­ed and res­pon­sible. This may be un­rea­listic, but it’s none­the­less in­spi­ring.«

Die Aus­stel­lung aller Preis­trä­ger und nomi­nier­ten Ar­bei­ten ist bis 7. Au­gust 2011 im De­sign Mu­se­um in Lon­don zu se­hen.

Die Op­en-Air-Li­br­ary Mag­de­burg ist ei­nes von 27 Mo­dell­vor­ha­ben im ExWost-Forsch­ungs­feld Inno­vation­en für familien- und alten­ge­rech­te Stadt­quar­tiere des BMVBS und des BBSR.

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11. März 2011

Bild: Anerkennung beim Deutschen Fassadenpreis VHS 2011 für das Lesezeichen Salbke
Anerkennung beim Deutschen Fassadenpreis VHS 2011 für das Lesezeichen Salbke

Die Preis­trä­ger des Deu­tschen Fas­sa­den­prei­ses VHS 2011 stehen fest. KARO* wur­de bei der Preis­ver­leihung im Deu­tschen Archi­tek­tur­museum in Frank­furt mit dem Pro­jekt Lesezeichen Salbke mit einer An­er­ken­nung aus­ge­zeichnet: »Das Pro­jekt verdient eine An­er­ken­nung, da es sich mit dem aktuel­len The­ma Recyc­ling in un­kon­ven­tion­eller Wei­se aus­ein­an­der­setzt. Den Archi­tekten ge­lingt mit der Wie­der­ver­wen­dung der his­to­risch­en Fas­sa­den­elemente ein ver­blüf­fend an­derer archi­tek­ton­ischer Aus­druck«, urteilte die Jury.

Lese­zei­chen für Sal­bke ist ei­nes von 27 Mo­dell­vor­ha­ben im ExWost-Forsch­ungs­feld Inno­vation­en für familien- und alten­ge­rech­te Stadt­quar­tiere des BMVBS und des BBSR.

mehr Projekt Lesezeichen Salbke | www.fvhf.de | www.bbr.bund.de

15. Februar 2011

Bild: Very New Brutalism – Temporäre Kunsthalle am Berliner Humboldthafen
Very New Brutalism – Temporäre Kunsthalle am Berliner Humboldthafen

Berlin plant im Sommer 2011 eine Ausstellung zur Gegenwartskunst mit jungen in Berlin lebenden Künstlern. Das Kuratorenteam Klaus Biesenbach (MoMa), Christine Macel (Centre Pomidou) und Hans Ulrich Obrist haben KARO* zu dem beschränkten Wettbewerb für eine temporäre Kunsthalle am Humboldthafen eingeladen. Der Vorschlag von KARO* besteht aus einer rostigen, temporären Tempelarchitektur, die sich aus gemieteten Spundwänden, Rammrohren und großformatigen Stahlträgern zusammensetzt.

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25. Januar 2011

Bild: Fassadenwettbewerb Hotel- und Geschäftshaus Grimmaische Straße Leipzig
Fassadenwettbewerb Hotel- und Geschäftshaus Grimmaische Straße Leipzig

In der Grim­ma­ischen Stra­ße, der Haupt­fuß­gänger­zone in der Leip­zi­ger Ci­ty, wird von der TLG Immo­bilien GmbH ein Neu­bau für ein Ho­tel- und Ge­schäfts­haus ge­plant. Zu dem Fas­sa­den­wett­be­werb wur­den acht Bü­ros ein­ge­la­den. Das vor­ge­schla­gene Kon­zept von KARO* ar­bei­tet mit ei­ner Über­la­ger­ung: Die grün­der­zeit­liche Fas­sa­de des Vor­vor­gänger­baus wur­de se­ziert und die DNA sei­ner Fas­sa­den­ge­stalt­ung als Blau­pau­se für ei­nen his­to­risch­en Ab­druck ver­wen­det. In das künst­liche, grün­der­zeit­liche Re­lief sind mo­der­ne Fen­ster­ku­ben ein­ge­setzt, die in ihrer Ord­nung der neu­en Ho­tel­nutz­ung und de­ren Ge­schoss­hö­he fol­gen. Der funk­tions­be­ding­te Rhyth­mus der neu­en Fen­ster­ku­ben kon­trast­iert und kom­mu­ni­ziert mit der his­to­risch­en Fas­sa­de. Da­bei steht je­de Zeit­schicht selbst­be­wusst und un­ab­häng­ig für sich.

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10. Januar 2011

Bild: DAM Preis für Architektur in Deutschland 2010
DAM Preis für Architektur in Deutschland 2010

Der jähr­liche Archi­tek­tur­preis des Deut­schen Archi­tek­tur Mu­se­ums in Frank­furt ist ent­schie­den. Die Frei­luft­biblio­thek von KARO* in Mag­de­burg wurde als ei­nes der best­en 23 Bau­wer­ke ge­wür­digt. Die Aus­stel­lung im DAM ist vom 29. Jan­uar bis zum 29. Mai 2011 zu se­hen. Er­gänz­end zur Aus­stel­lung er­scheint das Deut­sche Archi­tek­tur Jahr­buch 2010/2011 im Pre­stel Ver­lag.

Lese­zei­chen für Sal­bke ist ei­nes von 27 Mo­dell­vor­ha­ben im ExWost-Forsch­ungs­feld Inno­vation­en für familien- und alten­ge­rech­te Stadt­quar­tiere des BMVBS und des BBSR.

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10. November 2010

Bild: Unter freiem Himmel – Europäischer Zukunftskongress zum Emscher Landschaftspark
Unter freiem Himmel – Europäischer Zukunftskongress zum Emscher Landschaftspark

Im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas – RUHR 2010 haben der Regionalverband Ruhr und das Land Nordrhein-Westfalen einen internationalen Kongress mit dem Ziel einer Neubestimmung des Emscher Landschaftsparks organisiert. KARO* stellte das Zukunftsszenario »ELP 2.0 – Der Emscher Landschatspark als Produkt seiner Nutzer« vor. Zum Anlass des Kongresses wurde eine Denkschrift mit dem Titel »Der Produktive Park« veröffentlicht, der ebenfalls einen Beitrag von KARO* enthält.

27. August 2010

Bild: Sehnsucht – XII. Architekurbiennale Venedig 2010
Sehnsucht – XII. Architekurbiennale Venedig 2010

Das Kura­toren­team des Deut­schen Pa­vil­lons der XII. Archi­tek­tur­bien­nale in Ve­ne­dig ha­ben KARO* ein­ge­la­den eine Zeich­nung zum The­ma Sehn­sucht ein­zu­rei­chen. Die Aus­stel­lung ist vom 29. Au­gust bis zum 21. No­vem­ber 2010 zu sehen. Der Bei­trag von KARO* ist eben­falls in der be­glei­ten­den Pu­bli­ka­tion »What Archi­tects De­sire« er­schie­nen.

mehr www.sehnsucht-biennale.de

15. Juni 2010

Bild: Experimentierlabor Georg-Schumann-Straße, Leipzig
Experimentierlabor Georg-Schumann-Straße, Leipzig

Die als Ma­gis­tra­le fun­gie­ren­de Ge­org-Schu­mann-Stra­ße in Leip­zig weist ein er­heb­lich­es De­fi­zit an Auf­ent­halts­quali­tät­en so­wie an att­rak­ti­ven Grün­flä­chen und Frei­räu­men auf. In einem ko­opera­tiv­en Werk­statt­ver­fah­ren wur­de KARO* für die Ge­stal­tung von zwei Stadt­plätz­en so­wie einem über­greif­en­den, tem­po­rä­ren, auf groß­for­ma­ti­gen Buch­sta­ben ba­sie­ren­den Ge­stalt­ungs­kon­zept zur Aus­füh­rung em­pfoh­len.

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11. Juni 2010

Bild: European Price for Urban Public Space
European Price for Urban Public Space

Die Ju­ry des dies­jährigen Euro­pean Prize for Ur­ban Pub­lic Space hat in die­sem Jahr zwei gleich­rang­ige Prei­se ver­ge­ben. Mit dem Pro­jekt Lese­zei­chen Salb­ke – Frei­luft­bib­lio­thek in Mag­de­burg, das als ur­ba­nes Ex­peri­ment aus einem mehr­jährigen Parti­zi­pations­ver­fah­ren her­vor­ging, wur­de KARO* ge­mein­sam mit dem Außen­raum der neuen Oper in Os­lo von Sno­hetta aus­ge­zeich­net. Dem Preis­ge­richt ge­hör­ten unter dem Vor­sitz von Ra­fael Moneo (Madrid) u.a. mit Ole Bou­man (NAi, Rotter­dam), Sarah Mine­ko Ichi­oka (The Archi­tec­ture Foun­dat­ion, Lon­don), Diet­mar Stei­ner (AzW, Wien) und Pe­ter Cacho­la Schmal (DAM, Frank­furt) füh­ren­de Ver­tre­ter euro­pä­ischer Archi­tek­tur­insti­tu­tion­en an.

Lese­zei­chen für Sal­bke ist ei­nes von 27 Mo­dell­vor­ha­ben im ExWost-Forsch­ungs­feld Inno­vation­en für familien- und alten­ge­rech­te Stadt­quar­tiere des BMVBS und des BBSR.

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10. Oktober 2009

Bild: 1. Preis – Städtebauliches Gutachterverfahren Quartier Rohrstraße/ Karnipp in Stendal
1. Preis – Städtebauliches Gutachterverfahren Quartier Rohrstraße/ Karnipp in Stendal

KARO* ge­winnt Gut­ach­ter­ver­fah­ren für 32 Stadt­häu­ser in Sten­dal. Das Kern­kon­zept be­steht aus ei­nem Mo­dul­sys­tem mit 2-3 Häu­sern, die ge­mein­sam mit Neben­ge­bäu­den eine Hof­situ­ation bil­den. Da­mit sol­len nach­bar­schaft­liche Ge­mein­schaf­ten ge­för­dert wer­den. Das Areal liegt in un­mittel­barer Nähe des Markt­platzes und ist Be­stand­teil des Sten­daler Kon­zepts zur IBA Stadt­um­bau 2010.

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31. Januar 2009

Bild: 1. Preis – Gutachterverfahren Burgdepot Meißen
1. Preis – Gutachterverfahren Burgdepot Meißen

KARO* ge­winnt Gut­ach­ter­ver­fah­ren für ein Kunst­de­pot. Die Al­brechts­burg Mei­ßen be­nö­tigt für ei­nen Teil Ihrer his­to­risch­en Mu­seums­stücke ein neu­es De­pot­ge­bäu­de. Das neue Ge­bäu­de ent­steht am Fu­ße der Fest­ung und bil­det zu­sam­men mit dem Burg­berg eine räum­liche Ku­lisse neu­er Quali­tät. Der zwei­ge­schos­si­ge Ent­wurf greift das Motiv der Burg­mauern als Leit­mo­tiv auf, die den Berg stütz­en und Kam­mern ber­gen. Die ein­fache, stein­er­ne Skulp­tur zum Auf­be­wah­ren und La­gern ist halb im Berg ver­senk­t und tritt nur mit einem über­ir­di­schen Ge­schoss zu Ta­ge.

mehr Wettbewerb Burgdepot Albrechtsburg

14. September 2008

Bild: UPDATING GERMANY – XI. Architekurbiennale Venedig 2008
UPDATING GERMANY – XI. Architekurbiennale Venedig 2008

Up­dating Ger­many – Pro­je­kte für eine bes­sere Zu­kunft heißt der deut­sche Bei­trag zur 11. Inter­nat­ion­alen Archi­tek­tur­aus­stel­lung der Bien­nale Ve­ne­dig 2008. Die General­kommis­sare Frie­drich von Bor­ries und Mat­thias Bött­ger/raum­taktik zei­gen 20 Pro­jek­te von Archi­tek­ten, De­sign­ern, Ingeni­euren und Künst­lern – kleine und gro­ße Schrit­te in Rich­tung einer bes­seren Zu­kunft. Unser Pro­jekt Lese­zei­chen für Sal­bke ist mit von der Partie und wird vom 14. Sep­tem­ber bis 23. No­vem­ber 2008 im Deut­schen Pavillon ge­zeigt.

mehr Projekt Lesezeichen Salbke | www.updatinggermany.de

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