Mehringplatz Berlin

Ein Kreis, ein Oktagon und ein Quadrat. – Der Mehringplatz war im Raumsystem der Großstadt Berlin ein ebenso wichtiger Knoten mit geometrischer Kontur, wie der Leipziger und der Pariser Platz. Mitte und Kreuzberg gehören mit diesen Plätzen wieder zu den zentralen Lagen der Stadt: Die Friedrichstraße ist neben den Linden und dem Ku´damm wichtigster Boulevard, der Pariser Platz beherbergt Botschaften und ist Anlaufpunkt für internationale Touristen, Potsdamer und Leipziger Platz sind Großbürostandorte. Nur der Mehringplatz ist bislang räumlich und programmatisch noch nicht wieder verortet. Er ist mehr Hof einer großen Nachbarschaft als städtischer Platz und löst das südliche Ende der Friedrichstraße in eine Stadtlandschaft auf, die nie fertig gestellt wurde. –

Aus dieser Situation soll der Platz wieder zurück in die Stadt geholt werden. Dies erfordert neben einer Aufwertung des öffentlichen Raums auch eine raumbildende Nachverdichtung. Mit den neuen Bauten und Aufstockungen kann eine bessere soziale Mischung durch neue Wohnungsangebote sowie eine funktionale Aufwertung des Gebiets gelingen. Den Eigentümern und der öffentlichen Hand kommt dabei eine besondere Verantwortung zu: Sie können und müssen die baulich-räumliche und funktionale Aufwertung so steuern, dass keine Verdrängung der bestehenden Mietverhältnisse erfolgt.

Das Gutachten für die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin wurde in Kooperation mit dem Landschaftsarchitekten Frank Kiessling und dem Verkehrsplaner Uwe Abraham erstellt.

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